Viele
Römer blieben in Salzburg. Den ersten archäologischen
Beweis dafür fand man in Grödig bei Salzburg.
Der Ort am Fuße des Untersberges ist der einzige
in Österreich, für den eine ununterbrochene
Siedlungstätigkeit von
der Ankunft der Römer kurz vor Christi Geburt bis
heute durch Bodenfunde gesichert ist.
Der
Saler oder Sallerhof ist einer der ältesten
Bauernhöfe in Grödig. Da er zum Stift
St. Peter in Salzburg gehörte, läßt
sich seine Geschichte aus dem Archiv St. Peter und dem
Landesarchiv über 600 Jahre lückenlos verfolgen.
Drei
Geschlechter bewirtschafteten
in diesen 600 Jahren den
Hof.
Als erstes die Saler, die
dem Gut auch seinen Namen gaben. Ab 1648 die Pfannhauser
und von 1838 an die Reichl.
1372
eine Aufzeichnung des Stiftes St. Peter über alle
steuerbaren Grundholden, wird erstmals ein Kunradus
Saler aus dem Jahre 1369 genannt.
Diese
Gesamtschrift ist in einer wunderschönen Klosterschrift
in Latein geschrieben. Es geriet 1945 bei Kriegsende
in Verlust und tauchte im Dezember 1950 in Kairo Agypten
wieder auf. Es wurde von dort lebenden Österreichern
gekauft und kam so wieder nach Salzburg zurück.
1648
heiratete Rupert Pfannhauser die Tochter von Michael
Saler, Magdalena.
1838
verkauft Georg Pfannhauser das Sallergut an Franz Reichl.
Die Familie Reichl stammen aus dem Kanton Schwyz in
der Schweiz und dürften es im Zuge der Napoleonischen
Kriege nach Salzburg verschlagen haben.
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